Über Uns

Wir stellen uns vor.

Wir Franziskanerinnen von Amstetten sind eine Ordensgemeinschaft, wir stellen unser Leben in den Dienst Gottes und der Menschen. Geprägt vom Geist des heiligen Franziskus leben wir in Gemeinschaft, sind miteinander verbunden im Gebet und engagieren uns in vielfältigen Aufgabenbereichen.

Unser Alltag ist ein Wechselspiel aus Stille und Begegnung, aus Besinnung und konkretem Dienst. Was uns verbindet, ist die Überzeugung, dass Gottes Liebe in der Welt sichtbar werden soll – durch unser Dasein, in unserem Handeln und in unserer Haltung.

Wir leben in verschiedenen Niederlassungen in Niederösterreich. Unsere Tätigkeiten reichen von Seelsorge und Bildungsarbeit bis hin zur Pflege, sozialen Diensten und stillem Gebet. Dabei leiten uns die franziskanischen Werte: Einfachheit, Dankbarkeit, Demut und die Freude am Leben.

Unser gemeinsames Ziel ist es, den Menschen in ihrer jeweiligen Lebenssituation nahe zu sein – mit offenem Herzen und einem hörenden Geist.

Wir freuen uns, dass Sie sich für uns interessieren. Gerne laden wir Sie ein, mehr über unsere Geschichte, unsere Spiritualität und unsere heutigen Aufgaben zu erfahren.

Gründung & Auftrag

Unsere Ordensgemeinschaft, die Franziskanerinnen von Amstetten, wurde im Jahr 1855 in Judenau bei Tulln durch die Schwesterngemeinschaft aus Hallein in Salzburg gegründet. Ziel war es, den Menschen in einer Zeit sozialer Not mit Bildung, Pflege und gelebtem Glauben zur Seite zu stehen.

In der franziskanischen Spiritualität fanden die ersten Schwestern Orientierung und Kraft: In der Nachfolge Christi – arm, einfach und in großer Liebe zu allen Geschöpfen – begannen sie, in Judenau bei Tulln ein Leben in Gemeinschaft, Gebet und tätiger Nächstenliebe zu führen.

Was mit wenigen Schwestern begann, wuchs zu einer lebendigen Ordensfamilie heran. Die Gemeinschaft wuchs, übernahm neue Aufgaben und gründete weitere Niederlassungen.

Niederlassungen

Unsere Schwesterngemeinschaft

Erfüllt leben – Gemeinschaft leben

Wir leben nach dem Evangelium und folgen den „Fußspuren unseres Herrn Jesus Christus“ im Geiste von Franz und Klara. Wir leben nach der Regel des Regulierten Dritten Ordens des hl. Franziskus (1982) und der Lebensordnung unserer Ordensgemeinschaft.

Klosterkirche

Die Klosterkirche der Franziskanerinnen von Amstetten ist das spirituelle Herz unserer Gemeinschaft. Seit über 120 Jahren ist sie ein Ort des Gebets, des Feierns und der inneren Einkehr – für uns Schwestern ebenso wie für viele Menschen aus der Stadt und der Region.

In schlichter, franziskanischer Schönheit lädt die Kirche dazu ein, zur Ruhe zu kommen und Gottes Nähe zu suchen. Hier feiern wir täglich die Eucharistie, beten gemeinsam das Stundengebet und bringen unsere Bitten, unsere Dankbarkeit und die Anliegen der Welt vor Gott.

Die Kirche ist nicht nur Zentrum unseres geistlichen Lebens, sondern auch ein Raum der Offenheit: Viele Besucher*innen kommen zum stillen Gebet, zur Mitfeier der Liturgie oder einfach, um ein wenig Kraft zu schöpfen. Gerade in einer oft lauten Welt bietet dieser Ort einen heilsamen Gegenpol – einen Raum der Stille und Hoffnung.

Mutterhaus

Unser Mutterhaus ist das Zentrum unserer Ordensgemeinschaft – geistlich, geschichtlich und organisatorisch. Es ist der Ort, an dem die Gemeinschaft ihre Wurzeln hat, an dem wir leben, beten, arbeiten und als Schwestern zusammenkommen.

Im ursprünglichen Mutterhaus in Judenau begann 1855 unsere Geschichte. 1938 nach der Enteignung wurde Amstetten zum Mittelpunkt unserer Gemeinschaft. Das Mutterhaus ist ein Ort des Glaubens, der Begegnung und des franziskanischen Lebensstils. Viele Entscheidungen, die unsere Gemeinschaft betreffen, werden heute hier getroffen – in offenem Austausch und im Vertrauen auf Gottes Geist.

Unsere Spiritualität

Unser klösterliches Leben ist gegründet im „Leben nach dem Evangelium“ – wie es in der „Regel des Regulierten Dritten Ordens des hl. Franz von Assisi“ heißt. Unsere geistliche Grundlage (Spiritualität) finden wir in der franziskanischen Lebensform. Franz und Klara von Assisi sind uns Wegweiser und zeigen auf ihre Art, wie Leben nach dem Evangelium Gestalt gewinnt.

Das „Leben nach dem Evangelium“ im 21. Jahrhundert menschenfreundlich und glaubwürdig zu bezeugen – das ist die Anfrage an uns – jeden Tag neu. In Gebet und Arbeit, in Freude und Leid, in Gesundheit und Krankheit, im Älter-Werden und im Alter leben wir unsere Berufung.

„Komm und sieh“ ….

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